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Rwe — DIRK-Jahreskonferenz 2004

23 slides from Rwe's conference presentation, May 17, 2004

  1. Slide 1: "My name is Bond, Corporate Bond" – Fixed Income IR

    “My name is Bond, Corporate Bond” oder Fixed Income IR – neue Heraus- forderungen für den IR-Manager Ingo Alphéus Leiter Investor Relations, RWE AG DIRK-Jahreskonferenz 2004 Frankfurt, 17. Mai 2004

  2. Slide 2: Agenda

    Agenda „ Warum wird Fixed Income IR immer wichtiger in der Finanzkommunikation? „ Was unterscheidet Fixed Income IR von Equity IR? „ Warum gehört Fixed Income IR in den Verantwortungsbereich des IR-Managers? „ Case Study RWE 2

  3. Slide 3: "Bond Investors Cry Out For Attention!"

    „Bond Investors Cry Out For Attention!“ * „ Der systematische Umgang mit Fremdkapitalgebern steckt in Deutschland noch in den Kinderschuhen. „ Immer mehr Unternehmen entdecken neue Finanzierungs- instrumente, nicht aber den dadurch ausgelösten kontinuierlichen Kommunikationsbedarf. Wer integrierte K

  4. Slide 4: Oft vergessen: Bei Insolvenz hat FK Vorrang vor EK!

    Oft vergessen: Bei Insolvenz hat FK Vorrang vor EK! Equity Fixed Income „ Anteil am Eigenkapital einer „ Anteil am Fremdkapital einer Gesellschaft (Aktie) Gesellschaft (z.B. Corporate Bonds, staatl. Pfandbriefe, Exchangeables) „ Risiko-Wertpapier, Teilnahme am und bei Totalverlust Anspruch auf Wachs

  5. Slide 5: Fixed Income ist ein wesentlich größerer Markt als Equity

    Auch oft vergessen: Fixed Income ist ein wesentlich größerer Markt als Equity Aktien- versus Bondemissionen in Mrd. € 360 347 222 209 2002 2003 2002 2003 Aktien* Unternehmensanleihen** * Nur direkte Aktienemissionen ** Unternehmensanleihen über alle Währungen ohne inländische US-Anleihen 5 Quelle: B

  6. Slide 6: Fixed Income ist „in“, auch wenn die Aktienquote steigt

    Fixed Income ist „in“, auch wenn die Aktienquote z. Zt. wieder steigt „ 24 von 30 Dax-Unternehmen und ca. 30% der M-Dax- Unternehmen sind gleichzeitig Bond-Emittenten. „ Auch Unternehmen, die nicht auf dem Equity-Markt präsent sind, emittieren Bonds: z. B. Voith, Bosch, Claas, Bertelsmann, Edeka, Co

  7. Slide 7: Fixed Income und Equity: Heute fast unzertrennlich

    Fixed Income und Equity: Heute fast unzertrennlich „ Der Kapital-Mix eines Unternehmens und damit die Kapitalkosten basieren auf dem optimierten Zusammenspiel von EK und FK … „ … und ihren Interdependenzen: Performance-Einflüsse durch Arbitrage-Geschäfte zwischen Aktien, Credit Default Swaps und Bon

  8. Slide 8: Enterprise Value = Shareholder Value + Bondholder Value

    Enterprise Value = Shareholder Value + Bondholder Value „ Bilanz-Qualität niedrigere FK-Kosten, Bondholder „ Marktwert der Bonds optimierte Refinanzierung Value „ Credit Spreads „ Rating Wertsteigerung Shareholder des Eigenkapitals Value Enterprise 8 Value

  9. Slide 9: Performance-Abhängigkeiten zwischen Equity und Fixed Income

    Performance-Abhängigkeiten zwischen Equity und Fixed Income „ Die Kapitalmarkt-Produkte eines Unternehmens performen nicht isoliert voneinander, sondern stehen in direkter Wechselwirkung. „ Kapitalstruktur-Arbitragemodelle werden nicht nur von Hedge Funds genutzt, um von Volatilitäts- bzw. Spread-Un

  10. Slide 10: Drei banale Prinzipien für den erfolgreichen Fixed-Income-Alltag

    Drei banale Prinzipien für den erfolgreichen Fixed-Income-Alltag 1. Die kommunizierten Inhalte müssen konsistent sein. Statt spezieller Equity- und Fixed-Income-Stories besser umfassende, modular aufgebaute Kapitalmarkt-Story. 2. Spezifische Bedürfnisse erfordern maßgeschneiderte Inhalte. Abdeckung

  11. Slide 11: Echte Synergien: Mehr als 80% der Inhalte deckungsgleich

    Echte Synergien: Mehr als 80% der Inhalte sind deckungsgleich Equity / Fixed Income “Kombi-Story” „ Strategie „ finanzielle Eckdaten „ Ziele „ Rahmenbedingungen “Equity only” Story “Fixed Income only” Story 11

  12. Slide 12: Was gehört in die „Fixed Income only“-Story?

    Was gehört in die „Fixed Income only“-Story? „ aktuelle Rating-Situation „ Finanzposition (Netto und Brutto) „ Kennzahlen wie EBITDA / Net Interest, Leveraging „ Fälligkeitsprofile „ geplanter Verschuldungsabbau, ggf. Emissionskalender „ Grundsätze der firmeneigenen Corporate Bond-Policy - „structur

  13. Slide 13: Unterschiedliche Erwartungen = unterschiedliche Bewertungen

    Vorsicht: Unterschiedliche Erwartungen = unterschiedliche Bewertungen Equity-Investoren Fixed-Income-Investoren erwarten … erwarten … „ steigende Cash flows „ stabile Cash flows „ Steigerung des Unternehmens- „ Vermeidung operativer Risiken wertes (Shareholder Value) „ gutes Kredit-Rating „ kontinui

  14. Slide 14: Die klassischen „Explosives“

    Die klassischen „Explosives“ Equity-Investoren Fixed-Income-Investoren reagieren … reagieren … ehrgeizige Wachstumsziele + (und damit - Wachstumsinvestitionen) + erhöhte Dividende - + Aktienrückkauf - - Kapitalerhöhung + 14

  15. Slide 15: Systematische Kommunikation über den Produktlebenszyklus

    Systematische Kommunikation über den gesamten Produktlebenszyklus Primärmarkt „ Platzierungsvorbereitung (Deal-Roadshow und One-to-one-Meetings) „ Fixen der Konditionen (Laufzeit, Spread) und Zuteilung per Broker Sekundärmarkt „ Handel zwischen Brokern, Banken und Anlegern in den Marktsegmenten Inve

  16. Slide 16: Instrumente der integrierten Fixed-Income-Kommunikation

    Instrumente der (integrierten) Fixed-Income-Kommunikation Die Pflicht „ regelmäßige One-on-One-Meetings (immer häufiger als „gemischtes Doppel“) „ Analystenkonferenzen mit Fixed-Income-gerechten Inhalten (80 : 10 : 10 Regel) „ Fixed-Income-spezifische Angebote in Geschäftsbericht und Internet „ IT-g

  17. Slide 17: Fixed-Income-IR wird noch sehr unterschiedlich gehandhabt

    Fixed-Income-IR wird noch sehr unterschiedlich gehandhabt Verantwortung liegt bei … Finanz- bzw. Treasury-Abteilung 42 % 29 % Investor Relations 29 % Investor Relations & Finanzen / Treasury 17 Quelle: RWE-Umfrage (2003) unter DAX-Unternehmen

  18. Slide 18: Fixed-Income-Kommunikation ist Investor Relations-Aufgabe

    Fixed-Income-Kommunikation ist Investor Relations-Aufgabe „ Der Kapitalmarkt ist unteilbar, wenn es um die Beurteilung der Glaubwürdigkeit eines Unternehmens geht. „ Fixed-Income- und Equity-Organisationen wachsen zusammen. „ Die Inhalte sind weitgehend deckungsgleich, Konsistenz ist Trumpf, “one vo

  19. Slide 19: Case Study: Fixed-Income-Kommunikation bei RWE

    Case Study: Fixed-Income-Kommunikation bei RWE 19

  20. Slide 20: Facts & Figures

    Facts & Figures „ RWE hat zur Finanzierung von Akquisitionen rund 22 Mrd. € an Corporate Bonds platziert (zum Vergleich: die Marktkapitalisierung beträgt rund 20 Mrd. €). „ RWE ist damit nach Telekom, DaimlerChrysler und VW der viertgrößte Bond-Emittent in Deutschland, europaweit die Nr. 4 bei Euro-

  21. Slide 21: Was tut RWE IR speziell für Fixed Income-Investoren?

    Was tut RWE IR speziell für Fixed Income-Investoren? „ volle Integration in das vorhandene IR-Programm „ Roadshow-Briefings: Broker werden angehalten, Fixed Income- Fondsmanager zu regulären Equity Roadshows mit einzuladen „ 5 non-deal Fixed-Income-Roadshows p.a. (Lo, Pa, F, M, Zü) „ Credit Analyst

  22. Slide 22: Der hohe Output rechtfertigt den hohen Input

    Der hohe Output rechtfertigt den hohen Input Input Output „ EBITDA / Net Interest „ Überdurchschnittliches Coverage Rating • Moody‘s: A1 („neg. outlook“) „ Rating updates • S&P: A+ („neg. outlook“) „ Maturity Profile aller Emissionen „ Gesamtübersicht aller Analysten „ Überzeichnung von Emissionen F

  23. Slide 23: Was haben wir dabei gelernt?

    Was haben wir dabei gelernt? „ Wer Fixed Income nicht wie “Investoren 2. Klasse” behandelt, sondern wie andere “Kapitalmarkt-Kunden” auch, kann sich einen Vorsprung beim Wettbewerb am Kapitalmarkt sichern. „ Der Aufwand dafür ist gering (Bordmittel!), der Effekt stark. „ Die Erfolgsfaktoren: Zentral

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